Sparen durch kluges Wirtschaften

Jeder Haushalt hat ein bestimmtes Einkommen zur Verfügung. In der Höhe unterschiedlich, aber dennoch regelmäßig. Auch Singlehaushalte zählen dazu, denn von der Anzahl der Personen, die in einem Haushalt leben, ist das nicht abhängig. Dieses Haushaltseinkommen gilt es, klug zu verwalten. Sparmöglichkeiten finden sich überall. Besonderes Potenzial bieten hier die Energiekosten. Die sind in letzter Zeit enorm gestiegen und ein Ende der Preissteigerungen ist nicht absehbar.

Jeder braucht und verbraucht Energie wie z.B. Strom, Heizung, Gas, um die wichtigsten zu nennen. Gerade beim Stromverbrauch wird oft viel Geld verschenkt. Sehen wir uns einen normalen Dreipersonenhaushalt etwas näher an. Die klassischen Verbraucher sind Licht, Herde, Kühl- und Gefrierschränke, Unterhaltungselektronik und Computer. Beim Licht kann man z.B. ohne viel Aufwand eine Menge Geld sparen. Einmal sollte überlegt werden, was für Lampen man benutzen möchte. Da ist die große Deckenlampe mit 5 Brennstellen, die den ganzen Raum hell erleuchtet. Das ist gut und notwendig. Aber eben nicht immer! Zum Fernsehen braucht man dieses helle Licht nicht, es stört sogar. Eine Leselampe oder ein dimmbarer Deckenstrahler, eine Stehlampe neben der Couch liefern gemütliches Licht und verbrauchen kaum Strom. Dazu besteht noch die Möglichkeit, Energiesparlampen einzusetzen. Der Stromverbrauch ist verschwindend gering und dazu haben diese Leuchten eine hohe Lebensdauer. Auch hier lässt sich also sparen. Das gilt übrigens für alle Räume.

Des Weiteren kann man konsequent das Licht ausschalten in Räumen, in denen sich niemand aufhält. Wie oft lässt man denn das Licht in der Küche oder im Flur brennen, obwohl man nur mal kurz da war? Es ist am Ende eine Frage des Bewusstmachens, dass sich mit Lichtmanagement sozusagen bares Geld sparen lässt.

Moderne Haushaltgeräte mit realtiv geringem Stromverbrauch tun ein Übriges. Wäsche waschen lohnt sich am ehesten, wenn die Waschmaschine auch voll ist und nicht nur ein Pullover, der schnell gebraucht wird, drin ist. Der kommt dann nämlich noch in den Wäschetrockner und am Ende war es ein teures Vergnügen, diesen einen Pullover schnell wieder anziehen zu können. Überlegung ist also auch hier angesagt.

Gleiches gilt für die Küche. Die Pizza oder das Baquette kann auch mit der Heißluftfunktion der Mikrowelle
zubereitet werden. Warum also den Herd benutzen, der mehr Strom und Zeit braucht, um das selbe Ergebnis zu erreichen.

Die Heizung ist ein weiteres Thema mit Sparpotenzial. Ungenutzte Räume müssen nicht richtig warm sein. Es reicht eine überschlagene Temperatur. Und selbst wer im Wohnzimmer nicht unbedingt im Unterhemd sitzen muss, kann, nachdem er einen Pullover angezogen hat, die Heizung etwas runterregeln. In Summe werden sich diese Maßnahmen auszahlen. Und zwar in Euro und Cent. Schaltet man nun noch nachts oder am Tage während der Abwesenheit der Bewohner die Standbyfunktionen der vielen elektronischen Geräte ab, hat man alles richtig gemacht und sicher eine Menge Geld eingespart.